SECUTAG in den Medien

creativ verpacken

Puma:
Farbpartikel sichern Sprung nach vorn

Das Stehlen geistigen Eigentums, das Fälschen, kommt immer mehr in Mode. Doch es handelt sich dabei keineswegs um ein Kavaliersdelikt. Hersteller geben viel Geld aus, um eine Marke am Markt zu etablieren ~ und hohe Qualitätsstandards zu halten. Werden solche Marken kopiert, müssen Unternehmen nicht nur mit Imageschädigungen, sondern auch mit gewaltigen Umsatzeinbußen rechnen. Verbraucher hingegen, die bereit sind, für ein Markenprodukt mehr Geld auszugeben als für ein günstigeres Konkurrenzprodukt, laufen Gefahr, in Besitz einer minderwertigen Fälschung zu kommen. Der Markenartikelhersteller Puma hat dies drastisch zu spüren bekommen - und eine Lösung zur Produktsicherung gefunden.
Für das Auge unsichtbar:
Secutag® Partikel unterm Mikroskop
Um Produktpiraten wirksam zu bekämpfen, reichen herkömmliche Sicherungssysteme nicht mehr aus. Zu leicht können heute zum Beispiel sogar Hologramme gefälscht werden. Für einen Hersteller wie Puma kommt hinzu, dass ein solches Sicherungssystem auf Hunderttausenden von Artikeln kostengünstig und während des regulären Produktionsablaufs angebracht werden, gleichzeitig aber eindeutig fälschungssicher sein soll. Das gute Sicherheitssystem darf von Dritten nicht gefälscht werden können, muss aber dennoch von Prüfern schnell und einfach identifizierbar sein. Eine schier unlösbare Problemstellung?

Geheimhaltung als Pflicht
Die Lösung ist so klein, dass sie nur unter einem Mikroskop sichtbar wird: das Sicherungssystem Secutag®. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit gelang es Rolf Simons, mikroskopisch kleine Farbpartikel (0,005 bis 0,045 Millimeter) herzustellen, die Produkten gewissermaßen einen "genetischen Fingerabdruck" verleihen. So klein die Partikel, so groß sind die Maschinen, die für die Herstellung notwendig sind. Bis zu 27 Meter lange eigens konstruierte Maschinen und bis zu 40 Arbeitsgänge sind hier erforderlich. Dieses Sicherungssystem in einer "Hinterhofwerkstatt" zu kopieren, ist so gut wie ausgeschlossen. Auch ansonsten gelten höchste Sicherheitsstandards: Die Herstellung ist weltweit patentiert, aber nur in kleinen Teilen einsehbar, so dass eine Nachahmung aufgrund der Patente ausgeschlossen ist. Auch Produktion und Distribution erfolgt unter strengsten Sicherheitsbedingungen, um Sicherheit auf allen Ebenen zu garantieren.

Kontrolle leicht gemacht:
Jochen Lederhilger, Leiter der Puma-Rechtsabteilung, beim
Überprüfen der Echtheit des Schuhs

Identität und Herkunftsnachweis
Der Sportartikelhersteller Puma profitiert davon, seit alle Produkte mit Secutag® - Farbcodes gesichert werden. "Wir haben einen immensen Nutzen aus dem System gezogen", so Jochen Lederhilger, Leiter der Abteilung gewerbliche Schutzrechte bei Puma. "Secutag~ wird als hundertprozentiger Beweis vor Gericht anerkannt. In vielen Fällen, sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich, wurde deshalb zugunsten von Puma entschieden." Auch die Einbindung in die bestehenden Serienproduktionen war für Puma kein Problem. Die Farbpartikel werden, zum Beispiel mittels Druckverfahren, direkt auf die Etiketten aufgetragen. Ebenso einfach wie der Auftrag der Farbpartikel ist auch die Identifizierung. Dazu reicht ein einfaches Stabmikroskop.
Mit Hilfe dieses Sicherheits-Farbcodes kann Puma nicht nur die Identität, sondern auch die Herkunft jedes Produkts nachweisen. Lederhilger ist zufrieden: "So können wir Produktpiraten wie noch nie zuvor das Handwerk legen und unseren Kunden garantieren, Originale zu kaufen." Secutag~ garantiert nicht nur hohe Sicherheit und ist problemlos zu identifizieren, sondern es gehört zu den preiswertesten Systemen auf dem Markt. Die Kosten, um ein Produkt mit Secutag® zu sichern, liegen im Zehntel-Cent - Bereich.


 
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