Glossar

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Barcode

Der Barcode, auch Strichcode genannt, ist eine Schrift, die von Maschinen gelesen werden kann und aus verschiedenen Strichen und Zwischenräumen besteht, deren Höhe und Breite größtenteils genormt ist. Die Striche und Zwischenräume sind Daten, die mit einem Barcode-Lesegerät (Scanner) ausgelesen werden können. Für die richtige Auslesung muss am Anfang und am Ende jeweils ein Stop-Zeichen stehen, das von den Scannern erkannt wird.

(Quelle: info-magazin.com)

Data Matrix-Code

Der Data Matrix-Code ist einer der bekanntesten 2D-Barcodes und wird zur Produkterkennung und -rückverfolgung genutzt. Er ist quadratisch bzw. rechteckig und hat einen schwarz-weiß gemusterten Aufdruck. Dieser beinhaltet codierte Informationen zum Produkt wie Produktcode, Herstellerkürzel, Fertigungsdatum, Chargen- und Seriennummer. Das Codefeld wird mit einem 2D-Lesegerät gescannt. Die Datenmenge liegt bei 1.556 Bytes, 2.335 ASCII-Zeichen und 3.116 numerischen Zeichen. Der Data Matrix-Code ist bei der Internationalen Organisation für Normung (ISO) und in DIN-Normen für Anwendungen beschrieben.

EAN-Code

Die europäische Artikelnummer (EAN) ist ein in Europa standardisierter Strichcode für die Kennzeichnung von Waren und Produkten. Weiteres siehe Barcode.

(Quelle: itwissen.info)

Fälschung

Eine Fälschung liegt vor, wenn einer eigenen Leistung die Urheberschaft eines anderen unterstellt wird, also eine vorsätzlich als Original präsentierte Reproduktion. In der Regel wird bei der Fälschung versucht, ein Original oder ein rechtlich geschütztes Produkt in allen Eigenschaften, Materialien, Signaturen und Markenzeichen so zu kopieren, dass es als Original oder als Markenprodukt erscheint.

Bei klassischen Fälschungen werden eine identische Verpackung und der Name des Herstellers benutzt. Die Inhaltsstoffe, die verarbeiteten Materialien und/oder die Verarbeitung hingegen sind meist (aber nicht notwendigerweise) minderwertig und manchmal nicht vorhanden oder gesundheitsschädlich.

Die sklavische Fälschung versucht, das Original genau zu kopieren. Die Verpackung sowie der Markenname sind häufig gleich. Bei kosmetischen oder pharmazeutischen Produkten sind die Inhaltsstoffe möglicherweise sogar identisch.

(Quelle: wikipedia.de)

Marke

Als Marke können alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstige Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen geschützt werden, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden.

(Quelle: MarkenG, §3, Abs. 1).

Original

Ein Original (von lat. origo, Ursprung) ist das Gegenteil einer Fälschung und bezeichnet ein echtes Produkt oder Ding, das nichts anderes zu sein vorgibt, als es ist. Als Gegensatz zu einer Kopie bezeichnet ein Original das von einem Künstler selbst geschaffene und unveränderte, nicht reproduzierte Exemplar.

Patent

Ein Patent ist ein hoheitlich erteiltes gewerbliches Schutzrecht für eine Erfindung. Es verleiht seinem Inhaber das räumlich und zeitlich befristete Privileg, allein über die Erfindung zu verfügen. Eine nicht autorisierte gewerbliche Nutzung des Patents kann er verbieten. Mit der Patentanmeldung stimmt der Inhaber allerdings auch einer Veröffentlichung zu. Damit kann sie Dritten als Basis für Weiterentwicklungen dienen.

(Quelle: Deutsches Patent- und Markenamt)

Plagiat

Ein Plagiat ist der Diebstahl geistigen Eigentums durch unerlaubte Verwendung eines urheberrechtlich geschützten fremden Werkes. Gemäß der geltenden Rechtsprechung bedarf nicht nur die vollständige Übernahme eines fremden Werkes stets der Zustimmung des Originalurhebers. Auch bei der erkennbaren Benutzung von Teilen und Ausschnitten ist die Zustimmung des Originalurhebers einzuholen.

(Quelle: Brockhaus Enzyklopädie/ConImit)

Produktkennzeichnung

Zur Kennzeichnung von Produkten gibt es unterschiedliche, sichtbare und unsichtbare Formen. Zu den bekanntesten gehören Strichcodes, Textillabels, Gütesiegel, usw. Unsichtbare Produktkennzeichnungsmethoden beeinträchtigen das äußere Erscheinungsbild des Produktes nicht, beinhalten aber wesentliche Produktinformationen. Dazu gehören auch die Mikro-Farbcodes SECUTAG®.

RFID

RFID, kurz für Radio Frequency Identification (umgangssprachlich auch Funketiketten genannt), ist ein drahtloses Verfahren zur Auszeichnung, Identifikation und Rückverfolgung von Prozessketten, Waren, Objekten, Personen und Nutztieren. Ein RFID-System besteht aus einem Datenträger (die so genannten RFID-Tags), einer Antenne und einem RFID-Lesegerät. Die berührungslose Datenübertragung per Funk, induktiver oder Resonanzkopplung ist je nach System in Reichweiten von einigen Millimetern bis hin zu mehreren Metern möglich.

Produktpiraterie

Als Produktpiraterie, Produktfälschung oder Markenpiraterie wird das Nachahmen oder Fälschen von Waren bezeichnet. Diese Fälschungen verletzen gezielt Marken-, Patent- und Urheberrechte und werden mit dem Ziel hergestellt, einer Original-Ware zum Verwechseln ähnlich zu sehen. Ganze Industriezweige beschäftigen sich nur mit der Herstellung von Billigkopien. Markenpiraterie wird laut Gesetz vom 7.3.1990 (BGBI i) mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet.

Raubkopie

Raub- oder Schwarzkopie sind umgangssprachliche Bezeichnungen für rechtswidrig hergestellte oder verbreitete Kopien von urheberrechtlich geschütztem Material. Die Bezeichnungen beziehen sich meist auf Produkte der Medienbranche, die sich mittels Reprotechnik reproduzieren lassen.

(Quelle: wikipedia)

Traceability

Die Rückverfolgbarkeit (englisch: Traceability oder Track & Trace) bedeutet, dass bei einem Produkt jederzeit festgestellt werden kann, wann, wo und durch wen die Ware gewonnen, hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert, verbraucht oder entsorgt wurde.

(Quelle: wikipedia)

Verschlussmarke

Eine Verschlussmarke dient dem Verschließen von Verpackungen oder Briefen und kann, wenn mit entsprechenden Sicherheitsmerkmalen versehen, ebenfalls der Fälschung und/oder Manipulation entgegenwirken. An einer solchen Verschlussmarke ist sofort zu erkennen, ob der damit verschlossene Brief oder die Verpackung unbefugt geöffnet wurde.

Verschlusssiegel

siehe Verschlussmarke

Warenzeichen

„Warenzeichen“ ist ein gesetzgeberisch geprägter Fachausdruck. Im Zuge der Markenrechtsreform 1995 wurde er durch den Begriff „Marke“ ersetzt. Beide Begriffe werden heute synonym verwendet.

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